FAQ – Häufige Fragen

Ist DOPA! ein echter Shop?

Nein. DOPA! ist eine Satire-Demo über Manipulationstechniken (Dark Patterns) im Online-Handel. Es gibt keine Ware, keine Lieferung und kein echtes Geld — nur die Techniken sind echt.

Was sind Spassdollar?

Eine Spielwährung ohne jeden Wert. Du bekommst sie geschenkt (Glücksrad, Klicks, Minigames) und kannst sie nur hier ausgeben. Sie können weder gekauft noch ausgezahlt werden — genau das unterscheidet uns von Casinos.

Sind die Produkte echt?

Teilweise: Produkte mit „ECHT"-Badge existieren wirklich — Name und Originalpreis stammen aus dem verlinkten Shop, der Spassdollar-Preis ist der Originalpreis ×10. Beschreibungen, Bilder und Bewertungen sind dagegen unsere satirische Erfindung. Produkte ohne Badge sind komplett ausgedacht.

Warum gibt es diese Seite?

Weil man Manipulation am besten versteht, wenn man sie einmal bewusst erlebt. Der Button „Tricks anzeigen" unten rechts markiert jede Technik direkt im Interface — vom ewig neustartenden Countdown bis zur erfundenen Verknappung.

Was passiert mit meinen Daten?

So wenig wie möglich: Bestellungen speichern nur Name und Ort (Fantasie erlaubt), Konten E-Mail und Passwort-Hash. Analyse läuft nur nach Einwilligung. Details in der Datenschutzerklärung.

Wie verdient DOPA! Geld?

Im Shop selbst: gar nicht. Perspektivisch über gekennzeichnete Affiliate-Links zu echten Shops und Werbung — transparent im Footer deklariert.

Warum sehe ich andere Preise als meine Kollegin?

Dark Pattern in Aktion: Der Shop liest deinen Gerätetyp aus dem Browser und passt die Preise an — Apple zahlt einen „Premium-Geräte-Zuschlag" von 15 Prozent, Linux bekommt Rabatt. Echte Shops machen das auch, nennen es „dynamic pricing" und erwähnen es nirgends. Wir zeigen es dir im Trick-Modus schwarz auf weiss.

Was ist DOPA! Prime?

Eine nachgebaute Abo-Falle („Forced Continuity"): 7 Tage gratis, danach bucht das Abo still 50 Spassdollar pro Tag von deinem Wallet ab. Kündigen geht jederzeit über „Prime verwalten" im Footer — beworben wird der Weg dorthin absichtlich nirgends, denn genau so machen es echte Abos.

Wie lösche ich mein Konto?

Im Konto unter „Konto löschen" — nach drei satirisch verzögerten Schritten (trauriger Delfin, Rückhalte-Angebot, Tipp-Bestätigung) wird das Konto wirklich und endgültig gelöscht, Bestellungen werden anonymisiert. Das Muster heisst „Roach Motel" — bei uns mit garantiertem Ausgang. Alternativ genügt eine formlose E-Mail.

Kommt meine Bestellung wirklich?

Der Kurier-Delfin schwört ja. Objektiv betrachtet: Es war nie etwas im Paket — dein Dopamin wurde bereits beim Bestellen zugestellt.

Ist Sophie aus dem Support ein Mensch?

Nein. „Sophie" ist ein Regelwerk mit Tippanimation — das Dark Pattern „Fake Human". Sie antwortet in 0,4 Sekunden, kennt zwölf Themen und leitet Kündigungswünsche in eine Warteschlange, die nur länger wird. Echte Chat-Widgets sind oft genauso besetzt, sagen es aber nicht.

Warum bekomme ich Mails über meine Wunschliste?

Weil du auf ein Herz geklickt und deine E-Mail verifiziert hast — das ist das Muster „Wishlist Nagging": Der Klick war der Köder, die Mail der Haken. Bei uns kommen maximal drei Mails, danach ist Schluss; echte Shops kennen diese Grenze nicht. Sofort Ruhe: Artikel unter Konto → Wunschliste entfernen.

Setzt der Cookie-Banner Cookies?

Nein, keinen einzigen — egal was du anklickst. Der Banner ist eine Parodie auf „Consent-Theater": grosser Akzeptieren-Knopf, vierstufiger Ablehnen-Pfad mit vorangekreuzten Schaltern. Eine Analyse läuft nur, wenn ein echter Consent-Banner aktiv ist (siehe Datenschutz).

Was ist das Sammelalbum auf der Dark-Patterns-Seite?

Jede Technik, die dich im Shop erwischt hat, wird dort als Sticker freigeschaltet — gespeichert nur in deinem Browser. Das Album ist selbst Gamification (Sammeltrieb als Rückkehr-Motor) und sagt das auch offen.

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